Pflegesymbole verstehen: Was die Zeichen im Etikett bedeuten
Fünf Symbole entscheiden darüber, ob ein Kleidungsstück die Wäsche übersteht. Wir übersetzen sie in klare Handlungsanweisungen.
Die ersten Minuten entscheiden. Eine nüchterne Übersicht nach Fleckenart – inklusive der Fehler, die wir in der Reinigung am häufigsten sehen.
Ob ein Fleck verschwindet, entscheidet sich meist in den ersten Minuten – und danach vor allem daran, was nicht getan wird. Fast alle Flecken, die wir in der Reinigung nicht mehr vollständig lösen können, wurden vorher mit Hitze, Reibung oder dem falschen Mittel behandelt.
Chlorhaltige Reiniger auf Wolle und Seide, Wärme auf Eiweißflecken, kräftiges Reiben auf Satin und Velours, Fleckenentferner ohne Test an einer verdeckten Stelle – und Hausmittel-Kombinationen aus Essig, Zitrone und Backpulver. Bei gefütterten Teilen sickert Flüssigkeit außerdem ins Futter und hinterlässt Ränder, die von außen nicht behandelbar sind.
In der Fachreinigung wird jeder Fleck vor dem eigentlichen Reinigungsgang einzeln bestimmt und von Hand vorbehandelt – wasserlöslich, fettlöslich oder pigmentiert erfordern jeweils andere Mittel. Diese manuelle Vorarbeit nennt man Detachur, dazu haben wir eine spezielle Datechierkabine mit vielen Spezialmitteln. Nach der Vorbehandlung folgt die Reinigung im passenden Verfahren und das Ausformen von Hand. Sagen Sie uns beim Abgeben, was passiert ist und ob schon etwas aufgetragen wurde: Diese Information entscheidet häufig über das Ergebnis.
Ehrlich bleibt: Nicht jeder Fleck geht vollständig heraus. Ausgeblichene Farbe, verätzte Fasern und fixierte Eiweißflecken sind nicht reversibel. Wir sehen uns Ihr Teil vorher an und sagen Ihnen offen, was realistisch möglich ist.
Zuletzt aktualisiert: August 2026 · Textilpflege Thieme GmbH & Co. KG, Zwickau
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